Bereits 886 wurde das romantische Städtchen erstmals als „Oncale“ urkundlich erwähnt. Schön früh spielte der Weinanbau eine wichtige Rolle im Wirtschaftleben. Im 16. Jahrhundert erhielt Unkel seine Stadtmauer, von der heute noch zwei Türme am Rheinufer erhalten sind. Prächtige Herrenhäuser zeugen davon, dass begüterte Familien aus Köln und Bonn im 18. und 19. Jahrhundert hier ihre Sommersitze hatten. Durch die Haager Konvention wurde die historische Altstadt zu einem erhaltenswerten Kulturgut erklärt, das im Kriegsfall nicht zerstört werden darf. Davon zeugen die weiß-blauen Schilder in der Stadt. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Unkel zum touristischen Anziehungspunkt. Vor allem die autofreie Rheinpromenade mit ihrer schattigen Allee und ihrer bunten Rosenpracht hat es den Besuchern angetan. Die märchenhafte Aussicht auf das sagenumwobene Siebengebirge, die sonnigen Rebengärten, die romantischen Gassen und das bunte Treiben am Rhein lassen die Gäste ihren Alltag bei rheinischer Fröhlichkeit vergessen.